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Nach der Kohle zum Gas: Methan macht es auch nicht besser!

Auf den ersten Blick ist das Argument zutreffend: Betreiber von Gaskraftwerken müssen weniger Geld für die Zertifikate ausgeben. Der Umstieg auf Erdgas wird wirtschaftlich lukrativ.



Klaus Oberzig weist darauf hin: Dem Klimaschutz nutzt das wenig.

 

Denn additiv zum CO2 wirkt mit dem Methan aus den Vorkettenemissionen, die über Leckagen bei der Förderung und dem Transport auftreten, ein Faktor, der Erdgas keinen Deut besser sein lässt als Kohle. Um es anders auszudrücken, Erdgas ist dank des nicht verbrannten Methans und weiterer Klimagase sogar noch klimawirksamer. So wirkt Methan in den ersten 10 bis 20 Jahren seiner Verweildauer in der Atmosphäre fast 90mal klimaschädlicher als CO2. Und das sind genau die Jahre, in denen es darauf ankommt, das Ruder bei den Emissionen klimaschädlicher Gase herum zu reißen, will man die Ziele der Pariser Klimakonferenz erreichen.

 

Weitere Infos hier.

 

Nicht alle wollen vom Erdgas als Brückentechnologie abrücken

Interview mit Ulf Sieberg vom Berliner Büro des „Vereins für eine nationale CO2 Abgabe e.V.“

 

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