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(Fast) Blackout: Das Stromnetz wackelt - Verspekuliert?

Auch in die Nachrichtensendungen hat die Meldung ihren Weg genommen: Das Strometz hat im Juni gewackelt!

 

Ob ein Blackout bevorstand, lasse sich schwer sagen. Zur Ursachenforschung wäre es vielleicht interessant nach den Leerverkäufen zu suchen, die auf dem Markt platziert wurden. Wer hat die platziert, was daran verdient? Was kann man an den in Anspruch genommenen Reserverleistungen verdienen und gibt es eventuell einen Zusammenhang zwischen dem einen und dem anderen?  Schelm, natürlich nicht - der Markt wird es schon richten! Wissen wir doch!

 

Einen ausführlichen Bericht dazu hat Dr. Christoph Jehle geschrieben: 

 

Black-Out-Gefahr beim Strom?

 

Update am 18.07.2019: Wie geht es weiter?

 

Neue Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur über die Einletung einer Anhörung veranlassen den Deutschlandfunk am 18.07.2019 zu einer weiteren Meldung.

 

"Wir wollen Risiken für die Versorgungssicherheit minimieren. Gefährliche Unterdeckungen der Bilanzkreise sollen sich nicht lohnen", sagt Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. Er ergänzt: "Wer Kosten einseitig zu Lasten der Versorgungssicherheit verschiebt, handelt rechtswidrig. Wenn sich der Verdacht solcher Verstöße im Einzelfall erhärtet, werden wir dagegen mit aller Konsequenz vorgehen."

 

Wie wird darauf der Verschwörungstheoretiker-Block reagieren? Kontrafaktisch immer noch überzeugt, dass es die EE waren und Atomenergie jetzt her muss, zumindest die ganz kleinen Meiler? - Man glaubt es nicht, was da für Geschichten in Umlauf sind.

 

Update am 22.07.2019:

Oberlandesgericht Düsseldorf kippt Mischpreisverfahren

 

Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat der Klage von Next Kraftwerke entsprochen und hat der Klage von Next Kraftwerke entsprochen und das Mischpreisverfahren am Regelenergiemarkt aufgehoben. Damit lebt voraussichtlich das vorher gültige Ausschreibungsverfahren auf Basis von Leistungspreisen wieder auf.

 

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