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Nach der Kohle zum Gas: Methan macht es auch nicht besser!

Auf den ersten Blick ist das Argument zutreffend: Betreiber von Gaskraftwerken müssen weniger Geld für die Zertifikate ausgeben. Der Umstieg auf Erdgas wird wirtschaftlich lukrativ.



Klaus Oberzig weist darauf hin: Dem Klimaschutz nutzt das wenig.

 

Denn additiv zum CO2 wirkt mit dem Methan aus den Vorkettenemissionen, die über Leckagen bei der Förderung und dem Transport auftreten, ein Faktor, der Erdgas keinen Deut besser sein lässt als Kohle. Um es anders auszudrücken, Erdgas ist dank des nicht verbrannten Methans und weiterer Klimagase sogar noch klimawirksamer. So wirkt Methan in den ersten 10 bis 20 Jahren seiner Verweildauer in der Atmosphäre fast 90mal klimaschädlicher als CO2. Und das sind genau die Jahre, in denen es darauf ankommt, das Ruder bei den Emissionen klimaschädlicher Gase herum zu reißen, will man die Ziele der Pariser Klimakonferenz erreichen.

 

Weitere Infos hier.

 

Nicht alle wollen vom Erdgas als Brückentechnologie abrücken

Interview mit Ulf Sieberg vom Berliner Büro des „Vereins für eine nationale CO2 Abgabe e.V.“

 

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Geschäftsfeld "Daten in Energienetzen"

Bundesnetzagentur veröffentlicht Grundsatzpapier zur Bedeutung von Daten in den Netzsektoren

 

Die Bundesnetzagentur hat am 11.10.2018 ein Grundsatzpapier zur Bedeutung von Daten in den Netzsektoren veröffentlicht. Darin analysiert sie die Bedeutung von Daten als Wettbewerbs- und Wertschöpfungsfaktor in den klassischen Netzsektoren sowie für neue datenbasierte Geschäftsmodelle, deren Einfluss auf etablierte Marktstrukturen verstärkt zunimmt. Dazu liegt eine Pressemitteilung vor.

 

Big Data Analysen ermöglichen neue, innovative Produkte und Dienstleistungen, wie Smart Home Anwendungen, vernetzte Mobilitätsangebote oder Streaming- und Kommunikationsdienste, die auf den Netzinfrastrukturen aufsetzen. Die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung von Daten führt damit auch in den Netzsektoren zu neuen Herausforderungen. Sofern Netzbetreiber exklusiv über bestimmte Daten verfügen, kann es zu Wettbewerbsverzerrungen und Innovationseinschränkungen kommen. Um beispielsweise im Energiesektor datenbasierte Potenziale heben zu können, sind aus wettbewerblicher Sicht strengere Entflechtungsvorgaben für die integrierten Netzbetreiber erforderlich. Ein Anspruch der Marktakteure gegenüber den Netzbetreibern auf Veröffentlichung von konkreten Netzdaten könnte außerdem dazu beitragen, die Entwicklung innovativer Dienstleistungen im Strommarkt zu fördern.Daneben entstehen sektorübergreifend weitere Herausforderungen, beispielsweise in den Bereichen Markttransparenz, Datenkooperationen, Schaffung eines Level-Playing-Fields oder im Umgang mit internetbasierten Plattformen und Netzwerken.

 

Daten als Wettbewerbs- und Wertschöpfungsfaktor in den Netzsektoren. Eine Analyse vor dem Hintergrund der digitalen Transformation

 

Der Bericht der Bundesnetzagentur ist im Internet unter www.bundesnetzagentur.de/grundsatzpapier-digitalisierung veröffentlicht.

 

Dokumentation

 

Die Bundesnetzagentur plant Mitte Januar 2019 einen Fachdialog zur Bedeutung von Daten als Wettbewerbs- und Wertschöpfungsfaktor in den Netzsektoren zu veranstalten, um so die Diskussion zu diesem Thema mit dem Markt und Fachleuten zu starten.

Infokampagne Flex-KWK: Neue Chancen für KWK-Anlagen bei Wärmenetzen und gewerblichen Betreibern

Adi Golbach sieht den Paradigmenwechsel für die KWK

 

Den KWK-tangierten Unternehmen steht ein enormer Paradigmenwechsel bevor, verbunden mit großen Chancen für Betreiber sowie Anbieter von KWK-Anlagen und Dienstleistungen. Anlagen über 100 kW elektrisch werden künftig in der Regel nicht mehr für die Grundlast mit mehr als 5000 Betriebsstunden pro Jahr ausgelegt werden, sondern für 2000 bis 3000 Stunden. Die Anlagenleistung wird sich (auch für Bestandsanlagen!) im betriebswirtschaftlichen Optimum mehr als verdoppeln, der KWK-Wärmeanteil deutlich erhöhen und ein Großteil des erzeugten Stroms wird – anders als in der Vergangenheit - auch bei Eigenerzeugern in Industrie, Gewerbe usw. in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Dies gilt auch für Bestandsanlagen!

 

Nach dem erfolgreichen (vorläufigen) Abschluss der „Infokampagne FlexBiogas“ mit 25 Infotagen und 1.400 Teilnehmern plant "KWK Kommt" in Kooperation mit dem FlexpertenNetzwerk, der REECO GmbH und weiteren bundesweiten und regionalen Partnerorganisationen die Durchführung einer ähnlichen

Kampagne zur Flexibilisierung von Erdgas-KWK-Anlagen

in Stadtwerken, Industrie, Gewerbe, Krankenhäusern, Senioren-/Pflegeheimen und Wohnungswirtschaft. Angesprochen werden insbesondere folgende Themen: Kernelemente des flexiblen KWK-Betriebs, Stromgeführte Fahrweise i.V.m. Stromdirektvermarktung, Motorentechnik im Flexbetrieb, Wärmeeinbindung (Pufferspeicher, Hydraulik), Stromnetzeinbindung/ Zertifizierung, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, Erfahrungsberichte.

 

Wir sind dabei!

 

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