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2018: Neue Schwellenwerte im Vergaberecht

Alle 2 Jahre werden auf Basis einer EU-Verordnung neue Schwellenwerte im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Am 29.12.2017 war es wieder soweit und somit gelten seit 01.01.2018 folgende neue Schwellenwerte:

  • 5,548 Mio. € für Bauaufträge (zuvor 5,225 Mio. €),
  • 221.000 € für Liefer- und Dienstleistungsaufträge öffentlicher Auftraggeber (zuvor 209.000 €),
  • 144.000 € für Liefer- und Dienstleistungsaufträge oberster und oberer Bundesbehörden sowie vergleichbarer Einrichtungen des Bundes (zuvor 135.000 €),
  • 443.000 € für Liefer- und Dienstleistungsaufträge von Sektorenauftraggebern im Rahmen ihrer Sektorentätigkeit und für Aufträge des Bereiches Verteidigung und Sicherheit (zuvor 418.000 €),
  • 5,548 Mio. € für Konzessionen (zuvor 5,225 Mio. €)

Weitere Informationen einschließlich der Links zu den Rechtsgrundlagen im Deutschen Vergabeportal.

Datenbank für IT-Angriffsanalysen

Das HPI-VDB-Portal ist im Zuge der Forschungsarbeiten des IT-Security Engineering Team am Lehrstuhl "Internet-Technologien und -Systeme" von Professor Dr. Christoph Meinel am Hasso-Plattner-Institut zum Thema "Security Analytics" entstanden.
Es bietet eine umfassende und sich selbst aktualisierende Datenbank der bekannten Software Sicherheitslücken. Die Quelle dieser Informationen sind textliche Fehlerbeschreibungen der Software-Hersteller und andere im Internet verfügbare Portale mit Informationen zur Verwundbarkeit von Software und IT-Systemen.
Auf der Basis eines strukturierten Datenmodelles werden diese Informationen gesammelt, aufbereitet, ausgewertet, normalisiert und in maschinenlesbarer Form der Öffentlichkeit in einer hochperformanten Datenbank frei zugänglich gemacht.

Weitere Informationen / Zur Datenbank geht es hier!

 

 

Präsentationen der 4. KWK-Planer- und -Beratertage

BKWK

 
 
 

 
 

Angebot zum Download der Präsentationen der 4. KWK-Planer- und -Beratertage des B.KWK

Am 29.11.2017 fanden die KWK-Planer- und Beratertage zum vierten Mal statt.

Der BKWK e.V. möchte nun auch denjenigen, die nicht an der Tagung teilnehmen konnten, die Präsentationen als PDF zum Herunterladen anbieten. Die Kosten betragen 120,00 Euro, für B.KWK-Mitglieder 100,00 Euro (jeweils zzgl. 19% MwSt.). Der Einzelkauf ist nicht möglich. 


Inhalte:

  • Das Ausschreibungsdesign für KWK-Anlagen
    RA Prof. Dr. Martin Maslaton, MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, B.KWK
  • Kundenunfreundliche Zumutungen in der Branche
    RA Uwe Rühling, RÜHLING ANWÄLTE  
  • Primärenergiefaktoren für kommunale Wärmenetze mit KWK verbessern
    Heinz Ullrich Brosziewski, Ing.-Büro Brosziewski, B.KWK  
  • smart Mieter – ein ganzheitliches Konzept für innovative Energiedienstleistungen
    Thomas Windiks, bofest consult GmbH  
  • Lohnt sich doch noch! - Chancen für Eigenversorger im aktuellen KWKG
    Joachim Voigt, SOKRATHERM GmbH  
  • Grünes Licht für grüne KWK: Geschäftsmodelle mit Biomethan
    Zoltan Elek, Landwärme GmbH  
  • Umstellung auf zentrale, KWK-basierte Wärmelieferung und Mieterstrom im kleinen Mehrfamilienhaus mit 6 Wohneinheiten
  • Flexibilität und Netzintegration von Biogasanlagen
    Josef Rauber, FGH GmbH  
  • Effizienzmaßnahmen in der Industrie – Praxisbeispiel der Umsetzung eines innovativen KWKK-Konzeptes in der Lebensmittelindustrie
    Frank Kiendl, AGO AG Energie + Anlagen 

Bitte bestellen Sie unter Angabe Ihrer Rechnungsanschrift per > Email oder Fax an 030/27019281-99.

 
 
 
 
 

Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK)
Markgrafenstraße 56
D-10117 Berlin
Tel.: +49(0)30/270 192 81-0
Fax: +49(0)30/270 192 81-99
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.bkwk.de

Die BHKW-Hersteller stehen in der Pflicht

     Über die mangelnde Qualität von BHKW-Planungs- und Errichtungsverträge

sowie BHKW-Serviceverträgen in Energie und Management, September 2017.

Zum Beitrag

Bei der Beschaffung von BHKW und energetischen Sanierungsmaßnahmen sollte nicht allein der Preis entscheiden, sondern – vertraglich gesichert – auch die dahinter stehende planerische Qualität sowie der dahinter stehende Service.

Praxis ist: Rechtlichen Mängel, die den Kunden benachteiligen, werden die ganze Wertschöpfungskette durchgereicht.

Beispiel „Reaktionszeit“: Wenn der Anlagenhersteller dem Contractor (z.B. einem Stadtwerk) lediglich eine Reaktionszeit von 24 Stunden gewährt, wird auch das Stadtwerk dem Endkunden keine kürzere Frist einräumen. Oder sich diese teuer bezahlen lassen. Der Geschädigte ist letztlich der Endkunde.

Oder: Wer soll noch einen „Rest-Instandhaltungsvertrag“ anbieten, wenn die „Wartung“ schon bedient ist? Aufwand und Risiko daraus rechnen sich nicht.